Das betriebliche Informationssystem by Dr. Alex R. V. Niederberger (auth.)

By Dr. Alex R. V. Niederberger (auth.)

Mit dem Einsatz des elektronischen Rechenautomaten in der betrieblichen Datenverarbeitung ergeben sich eine ganze Reihe von fundamentalen Fra­ gen für Theorie und Praxis. Das Hauptmerkmal dieser Fragestellungen ist wohl die Tatsache, daß die Unternehmung immer als Ganzes in Betracht ge­ zogen werden muß. Es genügt nicht mehr, einzelne Problemkreise isoliert zu betrachten und dafür Lösungen auszuarbeiten, vielmehr ist jede Aufgabe im Zusammenhang des Betriebsganzen zu analysieren. Der Interdependenz aller betrieblichen Vorgänge ist in vollem Maße Rechnung zu tragen. Der Betrieb, die Unternehmung als Ganzes wird als ein method, ein Informa­ tionssystem gesehen und analysiert. Die theoretischen Grundlagen für diese Überlegungen entstammen aus drei Bereichen: Informationstheorie, Kybernetik und Betriebswirtschaftslehre. Aus diesen Wurzeln ergeben sich die Mittel zur examine des betrieblichen Informationssystems, seiner einzelnen Elemente und des sich darin abspie­ lenden Informationsflusses. Beim betrieblichen Entscheidungsprozeß geht es darum festzulegen, in welchem Maße er in ein automatisiertes Informa­ tionssystem eingebaut werden kann und wo die Grenzen dazu liegen. Am Prinzip der Integration, welches die Voraussetzung zur Verwirklichung eines automatisierten Informationssystems bildet, zeigt sich nochmals der An­ spruch, den jede Automation erhebt, die Ganzheit einzubeziehen, den Be­ trieb als Ganzes zu erfassen.

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Die Funktion, Daten zu dokumentieren, urkundlich zu machen, zu beweisen (Beweismittel). Innerhalb dieser Grundfunktionen zählt er eine ganze Reihe weiterer auf: 1. Koordinations- und Kommunikationsmittel a) die Leitungsfunktion (Anordnung, Anweisung, Unterweisung, Beauftragung), b) die Entscheidungsfunktion (Genehmigung, Vollmacht), c) die Initiativfunktion (Veranlassung, Bestellung, Anforderung, Erinnerung), d) die Kontrollfunktion (Vergleichskopien, Addierstreifen, Kontrollkonten, Stechkarten), e) die Berichtsfunktion (Auskunft, Mitteilung, Bericht, Anzeige), f) die Ratsfunktion (Vorlage, Erläuterung, Spezifikation), g) die Fragefunktion (Anfrage, Fragebogen, Bitte um Auskunft); 2.

Einspruchwege 4. Beschwerdewege 5. Vorschlagswege 6. Meldewege 7. Berichtswege 8. Informationswege 9. Fürsprachewege. Auch er bezeichnet die Wege mit den Namen der Informationen, welche auf ihnen zirkulieren. Bei Schramm finden sich folgende Betrachtungen: - Prinzip der Einheit der Auftragserteilung - Der direkte Verkehrsweg - Der Taylorsche Verkehrsweg - Das Prinzip der Information. Der Titel, unter dem diese Punkte aufgeführt sind, heißt: Regelung der Beziehungen zwischen den einzelnen Abteilungen.

Soll eine Operation ohne Hilfe des Speichers durchgeführt werden, nachdem ihm die Operanden entnommen worden sind, so genügt ein einzelnes Register nicht. Schon an einer gewöhnlichen Multiplikation sind vier Zahlen einer bestimmten Länge beteiligt: die beiden Faktoren und ein Resultat von doppelter Länge. Aus diesem Grund verfügen denn auch die meisten Rechner über mehrere Register. Ist dies nicht der Fall, wird die Rechengeschwindigkeit natürlich beträchtlich heruntergesetzt. Die Arbeitsweise des Rechenwerkes kann in Serie oder parallel sein.

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