Anti-Aging: Von der Antike zur Moderne by Ralph M. Trüeb

By Ralph M. Trüeb

Dieses Buch verfolgt den Weg der Altersheilkunde zur Praxis der Anti-Aging Medizin von der Antike bis in die Moderne, wie sie sich aus dem geschichtlichen Kontext entwickelt hat. Die Auseinandersetzung mit dem modify wird auch aus psychologischer Sicht beleuchtet. Der Wunsch, Jugendlichkeit und Schönheit bis ins hohe adjust zu bewahren, bestand von alters her und ist kein Phänomen unserer modernen Gesellschaft.

"Bei voller Gesundheit sah ich meine Urenkel in vierter new release, und so genoss ich zur Genüge mein hohes adjust" Spätbabylonische Keilinschrift

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Er zeichnete sich im Verschreiben von Behandlungen aus, die dem Geschmack seiner Kunden schmeichelten. Er empfahl unter der Devise toto, celeriter, jucunde ± ¹sicher, schnell, angenehmª ± ausschlieûlich leichte Behandlungen, die den Bedçrfnissen der Ræmer entgegenkamen, die gerne viel aûen, tranken und sich auch sonstigen Vergnçgungen hingaben. Er empfahl Båder, Massagen und ¹Bewegungª, die darin bestand, den Kranken in der Sånfte zu befærdern und ihn dabei zu schçtteln, des Weiteren ¹Abmagerungskurenª, die mit einer groûzçgigen Anwendung guten Weines verbunden waren.

In der alt-ræmischen Kultur des 5. bis 3. Jh. v. , bevor die griechischen Ørzte in Rom eintrafen, war die Gesundheit vor allem eine Angelegenheit der Gætter, die bei Krankheiten von den sehr aberglåubischen Ræmern angerufen wurden. Eine medizinische Heilkunde wurde praktisch nicht ausgeçbt, und wåhrend der gesamten Zeit der Republik wurde die Medizin als veråchtliche und fçr einen ræmischen Bçrger unwçrdige Tåtigkeit angesehen. Der Arztberuf wurde deshalb selten ergriffen und dann nur von Fremden praktiziert, die man vormittags auf dem Forum zwischen allen mæglichen Håndlern, Geschåftemachern und Zauberern antraf.

Auf die einzelnen Teilwissenschaften çbertrug, um davon praktische Folgerungen abzuleiten. Mit Hilfe der atomistischen Theorie suchte er bis dahin ungeklårte medizinische Fragen zu erhellen. Ausfçhrlich beschåftigte sich der Forscher mit der Diåtetik und versuchte eine Klassifizierung der Medikamente entsprechend den Eigenschaften der Atomen. Nach Demokrit garantiert die geordnete Bewegung der Atome die Gesundheit. Im Bereich der Ethik vertrat er das Prinzip der Måûigung: Durch Maûhalten in der Lust und durch Harmonie des Lebens mçssten Wesen und Denken des Menschen in eine positive Stimmung (Euthymia) gebracht werden, wåhrend die Leidenschaften durch Selbstkontrolle zu zçgeln seien.

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